Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger

Das Team des Frühgeborenenstation des Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke zeigt, wie der Arbeitsalltag mit den kleinen Patientinnen und Patienten und deren Eltern aussieht.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger sind Spezialisten für die Betreuung und Versorgung von kranken und pflegebedürftigen Säuglingen, Kindern und Jugendlichen.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger arbeiten z. B. in der Neonatologie. Das sind Neugeborenenstationen, auf denen auch Hochrisikofrühgeborene versorgt werden. Aber auch auf allgemeinen Kinderkrankenstationen, in der ambulanten Versorgung oder in Fachabteilungen für Kinder mit chronischen Krankheiten, Behinderungen oder schweren Krankheiten wie Krebs sind sie tätig.

Besonders ist bei der Arbeit in der Pädiatrie – also Kinderheilkunde – auch, dass man nicht nur mit den Kindern, sondern auch mit deren Eltern zu tun hat.

Spezialisierung Gesundheits- und Kinderkrankenpflege – was für mich? 

Im dritten Jahr der Ausbildung zum Pflegefachmann ist es möglich, sich für die Vertiefung und damit den Berufsabschluss Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger zu entscheiden. Das kommt in Frage, wenn man sich sicher ist, in der Pädiatrie arbeiten zu wollen.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger sollten sich neben dem medizinischen Teil auch für pädagogische Aspekte interessieren – also wie sie z. B. kranken Kindern den Krankenhausaufenthalt erleichtern, sie trösten oder mit ihnen spielen können.

Sie tragen viel Verantwortung und brauchen eine gute Beobachtungsgabe, besonders wenn sie sich um kleine Kinder kümmern, die ja noch nicht sagen können, wie es ihnen geht.

Wichtig ist auch, dass sie freundlich mit Kindern und Eltern umgehen, verständnisvoll und fürsorglich sind und Zuversicht vermitteln können. Neben der Empathie ist aber auch ein einigermaßen starkes Nervenkostüm ist von Vorteil, denn man hat es teilweise mit unheilbar kranken Kindern zu tun. Hier ist es wichtig, auch Ruhe und Professionalität auszustrahlen.

Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger können sich auch weiter qualifizieren: Z. B. zum Fachkinderkrankenpfleger für Intensivpflege/Anästhesie; Notfallpflege, Psychiatrie oder Onkologie.